Kahvehane

Jeder kennt sie, die Kahvehanes oder auch „deutsch-türkischen Kulturvereine“ genannt, in denen, hinter Milchglasscheiben, türkische Männer unter Leuchtstoffröhren-Licht, genüsslich an ihrem Çay nippen, die Steine des Okey Spiels sortieren und über Alltagsthemen sprechen, die sie beschäftigen.

Kunde
renk. Magazin

Schwerpunkt
Veranstaltungsdesign

Kahvehanes wurden von türkischen Gastarbeitern in den 60er Jahren importiert. Einerseits sollte dieser Ort ein Gefühl von “Heimat” vermitteln, andererseits zeigten Schilder vor deutschen Kneipen wie beispielsweise „Türken verboten“ wie unerwünscht die türkischen Gastarbeiter waren und so gründeten sie ihre eigenen “Kulturvereine”. Einen “Safe-Space” bei dem sich Landsleute über Alltagsthemen austauschen konnten, sich verstanden fühlten und erwünscht waren.
Bis heute hat das Konzept der Kahvehanes im Stil der ersten Generation in Berlin Bestand. Frauen bleibt der Zutritt oft verwehrt und auch generell sind die Räumlichkeiten für die Meisten ein großes Mysterium.

 

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